Newsletter vom 25. Januar 2010
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Inhalt:
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Thesenkonkurrenz für das Klanghaus Toggenburg: Sechs Architekten
ausgewählt
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Buchpremiere: «echt
toggenburg»: Für alle
Toggenburger Fans.
- Kurse:
Jodeln lernen in klangvoller Umgebung. Und viel mehr ...
- Termine:
Klangwellness - Klingende Angebote vom 31. Januar bis 4. März
- Klangfestival
Naturstimmen: 12. bis 24. Mai -
Naturstimmen aus der ganzen Schweiz, Südafrika, Tibet, Russland,
Iran, Serbien, Norwegen, Nagaland-Indien, Korsika, Frankreich – und
dem Toggenburg ...
Sechs Architekten für das Klanghaus ausgewählt
Liebe Leserin,
lieber Leser
Ich freue mich, Ihnen mit der nachfolgenden Medienmitteilung aus dem
Baudepartement des Kantons St. Gallen zum Klanghaus mitteilen zu können,
dass wir einen grossen Schritt weiter gekommen sind.
In den nächsten Monaten werden sich die folgenden sechs renommierten
Architekturbüros vertieft mit dem Klanghaus beschäftigen: Steven Holl -
New York, Caruso St.John - London, Snohetta - Oslo, SANAA - Tokyo,
Miller Maranta – Basel und Meili Peter – Zürich.
Wir sind gespannt auf ihre Thesen, aufgrund derer die Jury im Frühling
ein Achitekturbüro wählen wird, mit dem die Planung des Klanghauses
angegangen wird.
Klangvolle Grüsse
Andreas B. Müller
Geschäftsleiter KlangWelt Toggenburg
Medienmitteilung
vom 25. Januar 2010
Thesenkonkurrenz für das Klanghaus Toggenburg: Selektion
abgeschlossen
Sechs Architekten
Der Kanton St.Gallen hat für das geplante Klanghaus Toggenburg sechs
renommierte Architekten für die Erarbeitung einer These ausgewählt. Bis
Mitte März sind nun die Strategien zu erarbeiten. Im Frühling wird das
Verfahren abgeschlossen und dem siegreichen Architekten der Auftrag zur
Weiterbearbeitung der Bauaufgabe erteilt.
Bis Mitte November 2009 wurden insgesamt 91 Bewerbungen zur Teilnahme am
selektiven Verfahren „ Thesenkonkurrenz Klanghaus Toggenburg“ einreicht.
Wie schon beim Entscheid für das Verfahren "Thesenkonkurrenz" (anstelle
eines konventionellen Projektwettbewerbs) wurde auch bei der Auswahl der
Teilnehmenden besonderes Gewicht auf den Nachweis konzeptueller Stärke
und Vermittlung gelegt. Das grosse Interesse von Architekturschaffenden
aus dem In- und Ausland, die speziell in diesen Aspekten besonders
qualifiziert sind, ist sehr erfreulich - die Auswahl
ebenso.
Sensibler Umgang mit Landschaft, Klang und Baukultur
Das Preisgericht hat nach den vorgängig definierten Kriterien die
Auswahl getroffen. Dabei standen die Kompetenz und das Potenzial, Bauten
mit identitätsstiftender Aufgabe und Ausstrahlung realisieren zu können
sowie ein aussergewöhnlich sensibler Umgang mit Landschaft, Klang und
Baukultur im Vordergrund. Aus den Bewerbungen wählte das Preisgericht
sechs Architekten aus, die bis Mitte März 2010 eine These für das
Klanghaus am Schwendisee oberhalb von Unterwasser erarbeiten sollen.
Die ausgewählten Architekten sind: Steven Holl - New York, Caruso
St.John - London, Snohetta - Oslo, SANAA - Tokyo, Miller Maranta -
Basel, Meili Peter – Zürich. Sie sind eingeladen, ihre Strategien zum
Klanghaus Toggenburg im Frühling 2010 dem Preisgericht zu präsentieren.
Gehalt und Tiefe der thematischen Auseinandersetzung sowie die
Ausstrahlung im Sinn eines überregionalen Erkennungswertes werden
entscheidende Kriterien bei der Jurierung sein. Der Auftraggeber
beabsichtigt, den Verfasser der vom Preisgericht empfohlenen These mit
der Planung und Ausführung der Aufgabe zu beauftragen.
Einzigartige Chance
Die Regierung des Kantons St.Gallen sieht im Klanghaus eine einzigartige
Chance, das einmalige kulturelle Profil des Toggenburgs zu zeigen, die
Anziehungs- und Ausstrahlungskraft der Region zu stärken und der
Klangwelt Toggenburg Raum zu geben. Das Klanghaus am Schwendisee
oberhalb von Unterwasser soll der wichtigste Ort der Klangwelt
Toggenburg werden: ein einmaliger Anziehungspunkt inmitten der Natur,
für Proben, Aufnahmen, Kurse, für Forschung und Experimente mit einer
exzellenten Akustik und professionellen Aufnahmemöglichkeiten. Rund die
Hälfte der Gesamtfläche von etwa 1’000m2 soll für die Arbeit und
Forschung am Klang genutzt werden: vorgesehen sind ein grosser Klangraum
und drei Kursräume sowie Empfangs-, Verpflegungs- und
Infrastrukturräume. Das Klanghaus soll aber weder öffentliches
Restaurant, noch Hotel, noch öffentlicher Konzertsaal sein.
Wer
baut dereinst das Klanghaus an der Stelle des heutigen
Seegüetlis am Schwendisee?

Die ArchitektInnen im Detail:
Unter denjenigen Architekten, welche bauliche Praxis und
architekturtheoretischen Diskurs parallel verfolgen, gehört
der New Yorker Architekt Steven Holl zweifellos zu
den weltweit profiliertesten. Zahlreiche Bauten für Museen
(zuletzt das 2009 fertiggestellte Knut Hamsun-Museum im
norwegischen Hamaroy), Kultur- und Ausbildungsinstitutionen
auf der ganzen Welt belegen Holls Rang. Dem Verhältnis von
Architektur und Musik gilt seit jeher sein besonderes
Interesse.
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Details
Das Londoner Architekturbüro Caruso St John hat sich
einen Namen gemacht durch den besonders sorgfältigen Umgang
mit dem Kontext, sei dieser städtebaulicher-historischer
oder sozialer Natur. Auffallend ist darüber hinaus ein
ausgeprägtes Interesse daran, "wie Dinge gefügt werden", an
der Konstruktion von Architektur. Mit dem Wettbewerbsgewinn
für ein Kulturzentrum in Ascona (2007) machten sich Adam
Caruso und Peter St John jüngst auch hierzulande einen
Namen.
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Miller Maranta Architekten aus Basel haben für ihre
ebenso einfühlsamen wie prägnanten Bauten und Entwürfe
breite Anerkennung erhalten. Mit dem Umbau und der
Erweiterung der Villa Garbald im Bergell gelang ihnen die
Konzeption und Realisierung eines alpinen Seminarzentrums
und "Denklabors", welche verschiedene Parallelen zur
Bauaufgabe im Toggenburg aufweist.
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Die Bauten und Entwürfe der Zürcher Architekten Marcel
Meili und Markus Peter finden im In- und Ausland grosse
Beachtung. Zu den bekanntesten gehören etwa das "Centre for
Global Dialogue" der Swiss Re in Kilchberg oder der Entwurf
für das Hardturmstadion in Zürich. Auffallend ist die
vertiefte Auseinandersetzung mit der Wechselwirkung von
Architektur und Tragkonstruktion, aber auch das weite
Interesse am Gesamtkontext, innerhalb dessen sich
Architektur abspielt.
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Details
(pdf)
Weltweite Anerkennung hat das norwegische Architekturbüro
Snohetta jüngst mit dem spektakulären neuen Opernhaus in
Oslo erhalten, welches sich rasch als Wahrzeichen und
sozialer Brennpunkt etabliert hat. Auch der von Snohetta
konzipierte, aufblasbare "Kongsberg Jazz Tubaloon" belegt
die originelle und kenntnisreiche Auseinandersetzung mit dem
Thema "Architektur für den Klang".
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Das japanische Architekturbüro SANAA um Kazuo Sejima
und Riyue Nishizawa begeistert und polarisiert mit seinen
radikal reduktiven Bauten und Entwürfen. Verschiedene
realisierte Projekte im Kultur-, Museums- und
Hochschulbereich belegen ihre reiche Kenntnis mit der
Materie, so die Design-Schule der Zeche Zollverein im
Ruhrgebiet (D) oder das spektakuläre "Rolex Learning Centre"
an der EPF in Lausanne, welches dieses Jahr fertiggestellt
wird.
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Details |
Buchpremiere:
«echt toggenburg»
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Für alle
Toggenburger Fans
Das 144 Seiten starke Werk entstand in Zusammenarbeit mit
Toggenburg Medien in Wattwil in einer Auflage von 3000
Exemplaren und wird vom Toggenburger Verlag vertrieben.
Angesprochen werden sollen sowohl Einheimische, als auch
Feriengäste, Bewohner wie auch Heimwehtoggenburger, kurz: «Das
Buch ist einfach für alle Fans des obersten Toggenburgs», sagt
Stefan Gubler.
«Es ist kein Touristenführer, kein Geschichtsbuch, kein
Lehrmittel, kein Nachschlagewerk, sondern ein "Kompaktwerk
voller Rosinen"». Die Rosinen sind die Besonderheiten und
Seltenheiten der neuen Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann, die in
acht Kapiteln plus Editoral von verschiedenen Autoren erläutert
und mit rund 200 Fotos illustriert wurden. Die Themen sind die
politischen Veränderungen (Autor Alois Ebneter), Geschichte des
Klosters Sankt Johann (Johannes Huber), die Reformation und
Huldrich Zwingli (Hans Ruedi Fischer), Geologie und Höhlen (Urs
Geyer), Natur und Naturschutz (René Güttinger), Tourismus (Hans
Büchler), Möbelmalkunst (Jost Kirchgraber), Berg- und
Alplandwirtschaft (Markus Hobi / Monika Sutter) und Klang (Peter
Roth).
Herausgeber vom Buch «echt toggenburg - Die Gemeinde
Wildhaus-Alt St. Johann» ist der Kulturverein Alt St.
Johann-Unterwasser. Stefan Gubler hatte die Schriftleitung. |
Das Buch «echt
toggenburg» ist ab sofort gegen Rechnung erhältlich für CHF
38.- zuzüglich CHF 5.- für Porto und Verpackung bei
info@klangwelt.ch.
Kurse:
Jodeln lernen in klangvoller Umgebung. Und viel mehr ...
Im Toggenburg jodeln lernen, Alphorn spielen, ein Monochord bauen oder
gemeinsamen mit anderen intensiv Klänge erfahren? KlangWelt Toggenburg
hat sein Kursprogramm erneut ausgebaut und bietet fast einhundert Kurse
zum Thema Klang an.
Die Kurse von KlangWelt Toggenburg sind beliebt, nicht nur bei den
Teilnehmenden. Auch Kursleiter freuen sich in der einmaligen Umgebung
des Toggenburgs ihr Wissen zu vermitteln. Mehrere bekannte
Persönlichkeiten sind dieses Jahr im Toggenburg zu Gast und bieten so
eine grosse Vielfalt an Kursen. Erfahrene Jodlerinnen und Jodler –
darunter auch der Musiker und KlangWelt-Initiant Peter Roth – laden zu
mehreren Naturjodel-Kursen ein. Bei den Weltklasse-Percussionisten Hakim
Ludin, Pierre Favre und Reinhard Flatischler kann man sich dem Trommeln
widmen, bei Christian Zehnder Obertöne singen und mit der Gruppe «Veretski
Pass» mit den Weltklassemusikern Cookie Segelstein und Joshua Horowitz
sich dem Klang des Klezmers nähern.
Mehr als nur die Stimme
Im Mittelpunkt der Klangkurse steht die Stimme. Doch KlangWelt
Toggenburg bietet mehr. Man kann hier auch das Spiel auf dem Alphorn
oder dem Didgeridoo lernen oder ein Monochord selber bauen.
Untergebracht in komfortablen Hotels am Fusse der sieben Churfirsten
arbeiten die Teilnehmer während einem oder mehreren Tagen intensiv an
einem Thema. Klang, Musik und der Aufenthalt in der Natur werden so
ideal verbunden und zu einem ganz besonderen Erlebnis.
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Details zu allen Kursen
Termine: Klingende Angebote
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NEU: 31. Januar bis 4.
März: Klangwellness - Klingende Angebote
Toggenburger Lieder und Naturjodel: Gemeinsames Singen im bunt
zusammengewürfelten Chor, das Kennenlernen von Kuhreihen und Alpsegen,
das Üben von Naturjodel und "Gradhäbe" und das mehrstimmige
Erklingenlassen von spontan erlernten Toggenburger Volksliedern ist für
alle eine tolle Gelegenheit, mit Gleichgesinnten im Chor zu klingen.
- Dauer: 1 Stunde
- Beginn: um jeweils
20.30 Uhr
- keine Vorkenntnisse
- keine Voranmeldung
- kostenlos für alle
Gäste und EinwohnerInnen im Toggenburg
Orte/Daten:
Hotel Hirschen, Wildhaus: jeweils am Dienstag - 2./9./16./23.2./2.3.
Hotel Stump's Alpenrose, Wildhaus: jeweils am Mittwoch -
3./10./17./24.2./3.3.
Hotel Sternen, Unterwasser: jeweils am Donnerstag -
4./11./18./25.2./4.3.
Hotel Säntis, Unterwasser: jeweils am Sonntag - 31.1./7./14./21./28.2.

Weitere Klangwellness-Angebote für Einzelpersonen nach Voranmeldung:
"Klangrelax", "Klangmassage" und "Klangbad für die Sinne"
Informationen und Reservation: Toggenburg Tourismus,
kontakt@toggenburg.ch, Tel. 071 999 99 11
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10. April: Das Hackbrett im Toggenburg, Propstei Alt St. Johann
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Details
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12.
bis 24. Mai: 4. Klangfestival Naturstimmen in Alt St. Johann
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Details
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21./22. Mai: 1. internationale Jodelsymposium in Alt St. Johann
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Details:
www.jodelsymposium.ch
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Ausgabe vom: 25. Januar 2010 |