Newsletter vom 15. September 2009

Inhalt:

  • Noldi Alder - Saitenwind Instrumentalfestival: Ohne Erwartungen einfach nur zuhören…

  • KlangWelt Toggenburg am St. Galler Genusstag am Samstag, 19. September von 10 bis 17 Uhr
    in der Marktgasse in St. Gallen

  • Instrumentalfestival Saitenwind - mitreissende Klänge zwischen Klassik und Volksmusik:
    11. bis 18. Oktober in Wildhaus und Alt St. Johann

  • Klangwellness: Bis Ende November mit einem Kennenlern-Rabatt testen!

  • Ausstellung "Tierglocken aus aller Welt": ab 4. Oktober bis Ende Jahr in der Propstei in
    Alt St. Johann

  • Neuigkeiten zum Klanghaus: Internationale Thesenkonkurrenz ausgeschrieben

  • "Klangpanorama": Klingender Silberling aus dem Toggenburg

  • Freie Plätze bei ausgewählten Klangkursen

  • Termine

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15. September 2009

Saitenwind Instrumentalfestival: Ohne Erwartungen einfach nur zuhören…

Liebe Leserin
Lieber Leser

Fünf Konzerte im Toggenburg.
Es ist leicht, als Zuhörer die vier ersten Konzerte voneinander zu unterscheiden; Die Stegreif GmbH, das Duo Boller/Perifanova, Albin Brun`s NAH TRIO und das Kaleidoscope String Quartett drücken ihre Leidenschaft auf ihre ganz eigene Art aus und trotzdem kann man von nahen Verwandtschaften sprechen: Volksmusik, Swing und Klassik ist angesagt. Das Schlusskonzert am Sonntag wird dann von allen Ensembles gemeinsam bestritten, und ein von mir bearbeitetes traditionelles Toggenburgerlied erklingt in der Kath. Kirche Alt St. Johann zum ersten Mal.

Vier Premieren mit den kostenlosen Intermezzi: Bettina Boller, Tobias Preisig, Dani Häusler und ich werden uns als SolistenInnen an vier Abenden je für eine halbe Stunde jeweils ab 18.30 Uhr in der Ref. Kirche in Wildhaus mit unserem Instrument auseinandersetzen. Man darf gespannt sein auf dieses Experiment: es kann durchaus sein, dass einer übt, die Andere konzertiert und der Dritte sein Instrument reinigt… Ich freue mich einmal mehr, ohne Erwartungen den MusikerInnen zuzuhören!

Früher ging ich in die Geigenstunde. Heute übe ich manchmal ganze Tage. Wie aber gestaltet (übt) man einen ganzen Tag an einem Instrument? Solche Tage bereite ich genauestens vor, wobei ich immer einen Teil der Improvisation widme. Bei meinem viertägigen Kurs „Klassik und Volksmusik“ arbeiten wir anhand von Beispielen an dieser Entwicklung. Zusätzlich studieren wir einfache Tänze in Gruppen ein. Dani Häusler, Tobias Preisig und ich werden als Leiter mit den Teilnehmenden mit Basismaterial arbeiten, denn allzuoft wird in einem Lehrgang diese wichtige Materie verlassen.

Allen mutigen SpielerInnen und ZuhörerInnen wünsche ich eine spannungs- und abwechsungsreiche Zeit beim 2. Saitenwind Instrumentalfestival im Toggenburg!

Noldi Alder


Noldi Alder aus Urnäsch, Vertreter der vierten Generation der Appenzeller Volksmusik-Dynastie Alder, ist als Volksmusiker seit 45 Jahren aktiv und arbeitet seit 1996 als freischaffender Musiker in den Bereichen Klassik, Volksmusik, Salonmusik, Komposition und Arrangement. Nach einem klassischen Violinstudium und dem Erwerb des Lehrdiploms SMPV beteiligte er sich in den letzten Jahren an mehreren Projekten (beispielsweise dem Appenzeller Quintett) und trat als Komponist für Volksmusik und als Erneuerer des traditionellen Naturjodels in Erscheinung. Noldi Alder ist der 1. Kulturpreisträger des Kantons Appenzell Ausserrhoden (2008) und künstlerischer Leiter des Saitenwind Instrumentalfestivals im Toggenburg.

(Foto: art-tv.ch)


» Interview von Hampi Spörri mit Noldi Alder


Samstag, 19. September 2009, Marktgasse St. Gallen
KlangWelt Toggenburg am St. Galler Genusstag; erleben - degustieren - geniessen.

Der Genuss verdient es, auch im Alltag wieder vermehrt beachtet zu werden. Das Essen soll mehr als nur der Nahrungsaufnahme dienen. Essen wird kombiniert mit Freude, Geschmack, und Geselligkeit. Am St. Galler Genusstag wird das genussvolle Essen zelebriert, dies mit Erzeugnissen aus der Region. Die verschiedenen Veranstaltungen sensibilisieren für den Reichtum regionaler Produkte, die mit Respekt gegenüber Menschen, Tieren und Umwelt hergestellt werden.

In den letzten beiden Jahren begeisterte der St. Galler Genusstag mehrere tausend Menschen. Lassen auch Sie sich von dem genussvollen Vergnügen anstecken und besuchen Sie die zahlreichen Veranstaltungen in der St. Galler Altstadt. Lernen Sie neue Produkte, unbekannte Geschmacksrichtungen, ungewöhnliche Zubereitungsarten kennen. Erfahren Sie, wie eine gepflegte Tischkultur die Vorfreude auf ein feines Essen erhöht. Erleben Sie Genuss mit allen Sinnen!

Mit dem Toggenburg ist erstmals eine Region am Genusstag zu Gast. Das Tal am Fusse der Churfirsten bringt neben kulinarischen auch klangliche Spezialitäten in die Gallusstadt.

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11. bis 18. Oktober 2009, Wildhaus und Alt St. Johann
Instrumentalfestival "Saitenwind": Mitreissende Klänge zwischen Klassik und Volksmusik

KlangWelt Toggenburg lädt zum zweiten Instrumentalfestival «Saitenwind» ein. Erstklassige und interessante Formationen sowie Solisten lassen sich auf neue Grenzerfahrungen zwischen Klassik und Volksmusik ein. Der Vorverkauf für die Konzerte hat begonnen.

Den Auftakt macht am Sonntag, 11. Oktober die junge Formation «Stegreif GmbH». Diese Gruppe ist ein Sechser ohne Steuermann, besetzt mit herausragenden und bekannten Talenten der jungen Innerschweizer Volksmusik-Szene. Ihr Ding ist weder das verjazzte Volkslied noch der avantgardistische Betruf, sondern die «Innovation von innen»: Alle haben die Tradition mit der Muttermilch intus bekommen, surfen aber auch im Internet. Resultat: Satt groovende Volksmusik von rund bis frech, natürlich unplugged, aber mit mehr Dampf als manche Rockband. Im Gegensatz zum letzten «Saitenwind» finden die grossen Konzerte in der katholischen Kirche Alt St. Johann statt. Mehrere Rahmenveranstaltungen werden in Wildhaus durchgeführt.

Intermezzi als Geschenk an die Bevölkerung
Neu sind auch die «Intermezzi», die wochentags jeweils um 18.30 Uhr in der reformierten Kirche Wildhaus stattfinden. Der Eintritt ist gratis. Noldi Alder und seine Kolleginnen und Kollegen präsentieren einmalige klangliche Erlebnisse. «Die Intermezzi sind als Geschenk gedacht, bei dem Zuhörer inne halten, um eine Pause vom Alltag geniessen zu können», erklärt Noldi Alder, der Künstlerische Leiter des Festivals Saitenwind.

Gemeinsames Konzert als grosser Schlusspunkt
Am Freitag- und Samstagabend präsentieren die verschiedenen Formationen Konzerte. Am Freitag ist das Duo Boller/Perifanova zu Gast. Die Geigerin Bettina Boller hat sich seit ihrer Kindheit als eigenwillige und ausdrucksstarke Musikerpersönlichkeit profiliert. Die Pianistin Stefka Perifanova ist eine begehrte Kammermusikpartnerin.

Am Samstagabend finden gleich zwei Konzerte statt. Um 18 Uhr konzertiert «Albin Brun`s NAH Trio». Jazznahe Elemente, andere Volksmusiken und bisweilen auch Improvisationen fliessen in das Programm der drei Musiker ein. Um 21.30 Uhr tritt das Kaleidoscope String Quartet mit seinem mitreissenden Konzertprogramm auf. Das Ensemble wurde 2008 vom bekannten Geiger Tobias Preisig und seinen Kollegen gegründet. Am Sonntagnachmittag um 17 Uhr verbinden sich alle Gruppen zu einem gemeinsamen Auftritt. «Auf das Konzert am Sonntag freue ich mich ganz speziell», sagt Noldi Alder.

Klangkurse zum Thema Klassik und Volksmusik
Zum Instrumentalfestival «Saitenwind» gehören auch Rahmenveranstaltungen. Unter anderem sind klangvolle Führungen in der Propstei in Alt St. Johann und Konzerte mit Oliver Lüttin angekündigt. Dazu kommen zwei mehrtägige Klangkurse für Amateure und Profis unter der Woche.
Im Kurs «Klassischer Kammermusikkurs» mit Bettina Boller und Stefka Perifanova können bestehende und lose Besetzungen ab Duo oder Solisten «klassische» Kammermusik intensiv üben. Noch sind Plätze frei. Anmelden können sich Solisten und Ensembles, die gerne mehrere Tage intensiv und unter Anleitung proben möchten.

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Zum Kurs «Zwischen Volksmusik und Klassik» mit Noldi Alder, Dani Häusler und Tobias Preisig können Laien- und Profimusiker, Schüler und Musiklehrer sich anregen und inspirieren lassen. Ausser Alphorn und Schelle-Schötte sind alle Instrumente zulässig. Anmelden können sich Formationen oder Einzelpersonen, die sich am Kurs zu neuen Gruppen formieren.
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» Details zum Saitenwind-Programm
» Vorverkauf
 

Saitenwind Instrumentalfestival auf einen Blick:
  • Konzerte:

    • Sonntag, 11. Oktober, 17.30 Uhr: Stegreif GmbH

    • Freitag, 16. Oktober, 20.00 Uhr: Duo Boller/Perifanova

    • Samstag, 17. Oktober, 18.00 Uhr: Albin Brun`s NAH TRIO

    • Samstag, 17. Oktober, 21.30 Uhr: Kaleidoscope String Quartett

    • Sonntag, 18. Oktober, 17.00 Uhr: Grosses Abschlusskonzert u.a. mit Noldi Alder, Duo Boller/Perifanova, Dani Häusler, Kaleidoscope String Quartett, Albin Brun`s NAH Trio
       

  • Klangerlebnisse
    je Samstag und Sonntag, 17./18. Oktober, 13.30 - 15.30 Uhr:

    • "Schellen" (Peter Roth)

    • "Propstei": Tierglocken aus aller Welt (Barbara Kamm), Hausorgeln im Toggenburg (Heidi Bollhalder) und Führung durch die Propstei (Stefan Gubler)

    • "Treetalks" (Oliver Lüttin)
       

  • Kostenlose Intermezzi
    Montag, 12. bis Donnerstag, 15. Oktober, 18.30 bis 19.00 Uhr:
    Noldi Alder, Dani Häusler, Bettina Boller, Tobias Preisig
     

  • Klangkurse
    Dienstag, 13. bis Freitag, 16. Oktober

    • "Klassik und Volksmusik" mit Noldi Alder, Dani Häusler und Tobias Preisig

    • "Kammermusik" mit Bettina Boller und Stefka Perifanova

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» Vorverkauf
 


Klangwellness: Bis Ende November mit einem Kennenlern-Rabatt testen!

Über die Schwingungen von Klängen zur Ruhe kommen, inmitten der ursprünglichen Landschaft des Toggenburgs und beim Experimentieren mit Klängen Lebendigkeit und Freude spüren. Und dies zu einem Kennenlern-Rabatt von 25%.

Wellness mit Klängen à la Toggenburg: Zusammen mit Toggenburg Tourismus hat KlangWelt Toggenburg mit "Klangwellness" ein Programm entwickelt, das die positive Wirkung von Klängen auf die Seele in Verbindung mit der ursprünglichen Landschaft des Toggenburgs in den Mittelpunkt stellt; Wellness wird mit Klang auf eindrückliche und einzigartige Art und Weise vereint. So können wir in unseren Klangwellness-Hotels Entspannungsmöglichkeiten anbieten, die für unvergleichliche Erfahrungen und entspannende Erlebnisse sorgen. Mit den Klangwellness-Produkten Klangtouren, Klangrelax, Klangraum und Klangaqua gehen wir auf die heutigen Bedürfnisse der Menschen nach Entschleunigung und Harmonie ein. 

Aktivierende und entspannende Elemente gehen bei Klangwellness eine besondere Verbindung ein. Sie basieren auf der Erkenntnis, dass Klänge, Rhythmen und Schwingungen die gegenwärtige Situation bewusster erleben und Alltagsgedanken und -sorgen in den Hintergrund treten lassen. Neuartig ist die Integration aktivierender und krea
tiver Elemente, die über das begleitete Experimentieren mit Klang inmitten der Natur oder im Klangraum das Erleben der eigenen Lebendigkeit und das Selbstvertrauen ansprechen. Betreut wird der Gast von Klangbegleitern, die eine einjährige Ausbildung durchlaufen haben und dem Gast auf seiner Entdeckungstour durch die Welt der Klänge mit Anleitungen und Erklärungen sanft zur Seite stehen.

Das gesamte Klangwellness-Angebot ist bis Ende November mit einem Kennenlern-Rabatt von 25%erlebbar.

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» Details zu Klangwellness


 Tierglocken aus aller Welt - ab 4. Oktober in der Propstei in Alt St. Johann

KlangWelt Toggenburg zeigt in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Alt St. Johann vom 4. Oktober 2009 bis 31. Dezember 2009 die Sammlung Daub mit über 200 Tierglocken aus aller Welt in der Propstei Alt St. Johann. Die umfassende Schau spricht ein breites Publikum an, von jung bis alt, vom Bauern der Umgebung bis zum Weltenbummler. Nur eines muss der Besucher mitbringen: Interesse an Tier und Mensch.

«…nur Fische tragen keine Glocken…»
Nicht nur über die Gipfel der Alpen erschallt verschiedenstes kunstvolles Geläut; es schellt, scheppert, bimmelt und klingelt rund um den Globus und dies quer durch alle Zeiten. Mesopotamische Reitervölker haben bereits um 1000 v. Chr. ihre Pferde mit Glöckchen geschmückt. So tun es auch die Sennen noch heute, wenn sie die Leitkuh für den prachtvollen Alpauf- oder –abzug mit der mächtigsten Glocke herausputzen. Schwarze Walliser Eringer-Kühe tragen genauso Glocken wie kongolesische Hunde, Jagdfalken ebenso wie asiatische Elefanten oder peruanische Lamas. Seit jeher war es dem Menschen ein Bedürfnis, seine Tiere durch Schellen, Glocken und Rollen zu kennzeichnen oder sie vor bösen Geistern zu schützen.

Sammlung Daub
Auf ausgedehnten Bergtouren ist Rudolf Daub manchmal seiner Frau Frieda davongelaufen. Da schenkten ihre Kinder jedem eine Glocke, damit sie sich durch den Klang immer wieder finden können. Dies war der Beginn der Sammelleidenschaft des Ehepaars Daub. In über 30 Jahren haben sie über 500 Glocken, Schellen und Rollen zusammengetragen. Sie interessierten sich nicht nur für gegenwärtige und antike Glocken aus Europa, sondern auch für solche aus Asien, Afrika und Amerika. So finden sich heute in ihrer Sammlung römische und byzantinische, westeuropäische und alpenländische Glocken Seite an Seite mit solchen aus den versunkenen Reichen der Maya und Azteken, dem fernen China und dem verzauberten Afrika.

Die Ausstellung «Tierglocken aus aller Welt» war im ersten Halbjahr 2009 im Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen erstmals in der Schweiz zu sehen und wandert nun nach Alt St. Johann, wo sie im Rahmen der Vernissage vom 4. Oktober 2009 um 11 Uhr in der Propstei Alt St. Johann eröffnet wird: Einläuten der Ausstellung: Peter Roth (Musiker und Komponist) und Ferdi Rauber (Percussionist und Klangkünstler); es sprechen:  Josef Brand (Freund und Liebhaber von alten und neuen Kuhglocken) und Ulrich Daub (Architekt und Vertreter der Sammlung Daub).

Öffnungszeiten:
Die Ausstellung wird jeweils Samstag und Sonntag von 14 – 17 Uhr geöffnet sein. Besichtigungen und Führungen ausserhalb der Öffnungszeiten werden auf Anfrage durchgeführt (Kontakt: Stefan Gubler, Propstei Alt. St. Johann, Tel.: 076 360 23 58, E-Mail: kloster@sanktjohann.ch, Web: http://www.sanktjohann.ch).

» Videotrailer auf art-tv.ch
» Website Sammlung Daub
 


Selektives Verfahren ausgeschrieben
Thesenkonkurrenz für das Klanghaus Toggenburg

Der Kanton St.Gallen hat für das geplante Klanghaus Toggenburg eine Thesenkonkurrenz ausgeschrieben. In einem selektiven Verfahren werden bis Frühling 2010 Strategien gesucht, um einen einzigartigen Ort entstehen zu lassen, an dem der Klang in all seinen Facetten erlebt und erforscht werden kann.

Die Regierung des Kantons St.Gallen sieht im Klanghaus eine einzigartige Chance, das einmalige kulturelle Profil des Toggenburgs zu zeigen, die Anziehungs- und Ausstrahlungskraft der Region zu stärken und der Klangwelt Toggenburg eine feste Heimat zu geben. Das kantonale Baudepartement hat nun eine Thesenkonkurrenz ausgeschrieben, um das Projekt zu konkretisieren.

Klangraum als Zentrum
Das Klanghaus am Schwendisee oberhalb von Unterwasser soll der wichtigste Ort der Klangwelt Toggenburg werden: ein einmaliger Anziehungspunkt inmitten der Natur, für Proben, Aufnahmen, Kurse, für Forschung und Experimente mit einer exzellenten Akustik und professionellen Aufnahmemöglichkeiten. Die Mulde rund um den See, gesäumt von stillen Mooren, bildet einen natürlichen Klangraum. Das Zentrum des Klanghauses mit einer gesamten Nutzfläche von etwa 1’000m2 soll ein Klangraum mit engem räumlichem Bezug zum Schwendisee sein. Die stille Klausur wird hier ebenso Platz finden wie die Begegnung mit anderen Musizierenden und den Menschen dieser Landschaft. Das Klanghaus ist weder Konzertsaal noch Hotel, sondern ein Ort im Dreiklang zwischen Architektur, Landschaft und Klang.

Strategien, keine Entwürfe gesucht
Die Rahmenbedingungen und Vorstellungen für das Klanghaus sind noch nicht scharf umrissen und quantifiziert. Deshalb wird die Aufgabe als Thesenkonkurrenz in einem selektiven Verfahren ausgeschrieben. Gesucht werden Strategien, keine Entwürfe.
In der Präqualifikation haben die Teilnehmenden ihre Eignung für die Beteiligung am Zuschlagsverfahren aufzuzeigen. Dazu müssen sie einen Leistungsausweis über die Projektierung und Ausführung in der Thematik vergleichbarer Bauwerke vorlegen. Die Kompetenz und das Potenzial, Bauten mit identitätsstiftender Aufgabe und Ausstrahlung realisieren zu können wie auch der aussergewöhnlich sensible Umgang mit Landschaft, Klang und Baukultur werden hierfür Kriterien sein.
Für das Thesenverfahren werden drei bis sechs Teilnehmende eingeladen, ihre Strategie zum Klanghaus Toggenburg zu präsentieren. Gehalt und Tiefe der thematischen Auseinandersetzung sowie die Ausstrahlung im Sinn eines überregionalen Erkennungswertes werden Kriterien bei der Jurierung sein. Der Auftraggeber beabsichtigt, den Verfasser der vom Preisgericht empfohlenen These mit der Planung und Ausführung der Aufgabe zu beauftragen.

Die Unterlagen können ab sofort unter www.hochbau.sg.ch bestellt werden. Der Antrag auf Teilnahme ist bis am 13. November 2009 einzureichen. Die Jurierung ist im Frühling 2010 geplant.
 


Neuerscheinung: CD "Toggenburger Klangpanorama"


Klangwellness für Zuhause oder Alpenklänge als Souvenir für die Ohren aus dem obersten Toggenburg. Das "Toggenburger Klangpanorama" vermittelt unaufdringlich eine entspannte und erfrischende Ambience.

Die jüngste CD von Hansheiri Haas, Musiker, Grafiker, Toningenieur, Tonjäger und Klangbegleiter KWT, versprüht den Duft der Alpenwelt im Wohnzimmer, im Bad, im Büro, im Auto und an allen Orten, wo das Klangpanorama aus dem obersten Toggenburg diese besondere Atmosphäre erzeugt. Die Klangreise durch die freie Natur führt über Wiesen und Weiden, vorbei an Alphütten und kleinen Wässerlein, durch die Wälder und der Thur entlang talauswärts.

Die intakte Naturlandschaft der Toggenburger Alpenwelt klingt und singt von früh bis spät. Während in manchen Gemeinden im Flachland dem Vieh das Tragen von Glocken und Schellen verboten wurde, ist im Toggenburg die Luft erfüllt von diesem Klang, er ist Teil der Kultur. Wenn man die Ohren schliesst und diese Aufnahmen anhört, duftet es nach taufrischem Gras am frühen Morgen, nach Heu an einem heissen Sommertag oder nach Moos und Rinde im Bachtobel, die Mischung dezent gewürzt mit einer Prise Bio-Kuhmist von der Alp.

Die Aufnahmen entstanden im Frühsommer 2009. Hansheiri Haas begab sich auf Spurensuche und hat mit dem Mikrofon die Gegend durchstreift. Die günstigste Zeit für ein solches Unterfangen war der frühe Morgen am Sonntag. Die meisten Menschen schlafen noch, keine Lastwagen, keine Baustellen und nur wenig Motoren aus der Landwirtschaft. Trotzdem mussten im Studio noch viele Geräusche der menschlichen Zivilisation herausgeschnitten oder ausgefiltert werden: Die Jets der Rückkehrer aus den Ferien, unzählige Sportflieger, die den Säntis umrunden oder der gepflegte Sound eines sportlichen Motorrades. Auch viele Wanderer schnattern und schwatzen und die Kinder mancher Familien veranstalten ein unglaubliches Geschrei in freier Wildbahn. Dank der modernen Schneidetechnik im digitalen Studio war es jedoch möglich, auch ganz kurze "saubere" Sequenzen zu einem Ganzen zusammen zu fügen. Aus vielen Stunden von Rohmaterial konnte am Schluss eine unglaublich intensive und naturnahe Collage von knapp einer Stunde herausdestilliert werden.


» Direktbestellung bei KlangWelt Toggenburg
(Preis: CHF 30.- inkl. Versand- und Portospesen, gegen Rechnung)
 



Klangkurse - hier hat es noch freie Plätze


Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Kursen, die noch freie Plätze haben.
 
Sonntag, 4. Oktober 2009  

NEU: Kurs Nr. 201 | Jodelkurs für Einzelpersonen oder kleine Gruppen mit Andrea Haffa-Zihlmann, Claudia Städler-Diem und Hans-Jakob Scherrer

Singen Sie in einer Gruppe oder kleinen Formation? Singen Sie alleine, aber hätten Lust, mal mit jemandem anderen zusammen zu singen? Probieren Sie aus, wie Ihre Stimme im „Zusammenklang“ tönt.

Anmeldung bis spätestens 26. September 2009.
 
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Dienstag, 13. Oktober bis Freitag, 16. Oktober 2009  

Kurs Nr. 203 | Saitenwind: Klassischer Kammermusikkurs mit Bettina Boller und Stefka Perifanova

Im Rahmen des Instrumental-Festivals Saitenwind bietet die Vollblut-Geigerin Bettina Boller gemeinsam mit Stefka Perifanova (Klavier) einen «klassischen» Kammermusikkurs für AmateurmusikerInnen und Berufsstudierende an (von Barock bis zur Moderne). Feste und lose Besetzungen ab Duo sind herzlich willkommen.
 
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Dienstag, 13. Oktober bis Freitag, 16. Oktober 2009  

Kurs Nr. 204 | Saitenwind: Zwischen Volksmusik und Klassik - mit Noldi Alder, Dani Häusler und Tobias Preisig

Im Rahmen des Instrumental-Festivals Saitenwind bieten Noldi Alder, Dani Häusler und Tobias Preisig einen Kurs an, der sich unabhängig von Alter und technischem Stand an alle Musikbegeisterten richtet: Laien- und Profimusiker, Schüler und Musiklehrer, die sich neu anregen und inspirieren lassen möchten. Ausser Alphorn und Schelle-Schötte sind alle Instrumente zulässig.
 
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Samstag/Sonntag, 14./15. November 2009  

Kurs Nr. 209 | Jodeln für Fortgeschrittene mit Nadja Räss

Dieses Kurswochenende richtet sich an Leute, welche mindestens seit drei Jahren regelmässig jodeln. Wir feilen an der Technik und lernen neue/andere Literatur, bzw. Formen des Jodelns kennen.
 
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Samstag, 14. November 2009  

Workshop Nr. 6 | Lieder aus aller Welt und aus dem Toggenburg mit Philipp Kamm

Der Kurs richtet sich an alle Singbegeisterten, welche gerne mit neuen mehrstimmigen Gesängen aus allen Weltregionen in verschiedensten Sprachen Bekanntschaft machen möchten. Neben Afrika und Europa im Allgemeinen bildet auch das einheimische Liedgut einen Schwerpunkt.
 
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» weitere Kurse


Termine

  • Samstag, 19. September von 10 bis 17 Uhr, Marktgasse, St. Gallen: KlangWelt Toggenburg am St. Galler Genusstag

  • Ab Sonntag, 4. Oktober bis 31. Dezember, Propstei, Alt St. Johann: Ausstellung "Tierglocken aus aller Welt"

  • 11. bis 18. Oktober in Wildhaus und Alt St. Johann: Instrumentalfestival Saitenwind - mitreissende Klänge zwischen Klassik und Volksmusik.

  • Voranzeige: Samstag, 14. November, Kath. Kirche, Alt St. Johann: Konzert Coro Alpino und Jodelclub Säntisgruess mit Dirigent Sergio Maccagnan (Details folgen)


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Ausgabe vom: 15. September 2009

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