Die Klangschmiede in Alt St.Johann ist ein Projekt der KlangWelt
Toggenburg und beheimatet neben einer Schmiedewerkstatt, Ausstellungs-
und Kursräume, auch die
Geschäftsstelle der KlangWelt Toggenburg. Das 2011 neu eröffnete Haus
war ursprünglich eine Mühle und gehörte dem Kloster.
Schmiede:
Hier wird das Kunsthandwerk des Schmiedens von Schellen,
Klangschalen, Gongs und weiteren geschmiedeten Klangobjekten gezeigt und
vermittelt. In der Werkstatt steht eine Doppel-Esse, diese wird von
erfahrenen Schellenschmieden, aber auch von Gästen und Kursteilnehmern
genutzt.
Klangexperimente:
Mit Monochord, Orgelpfeifen und weiteren Instrumenten kann mit
Schwingungen experimentiert werden. Klänge und Obertöne werden im Raum
Klangexperimente analysiert und in Sand und Wasser als Schwingungsbilder
sichtbar gemacht.
Toggenburger Hausorgel:
Die Hausorgel (Baujahr 1812), von Joseph Looser aus Ebnat- Kappel,
ist umfänglich original und gut erhalten. Die Orgel ist bunt bemalt und
verfügt über 5 Register. Das Hausorgelrepertoire ist breit. So kennt man
neben kirchlichen Melodien auch die volkstümlichen Toggenburger
Hausorgeltänze.
Klangrelax:
NEU kann man in der Klangschmiede das Angebot der Klangrelax-Liege
buchen. Klangrelax bedeutet pure Entspannung für Körper und Geist. Eine
Verschmelzung von Musik, Licht und sanften Wasserschwingungen lockert
zunächst die Muskulatur und schickt so den Geist auf eine klanglich
getragene Entspannungsreise. Weitere Informationen zum Klangrelax-Angebot
Die Klangschmiede in Alt St. Johann öffnet am Samstag, 11. Mai 2013 ihre Tore und ist zwischen 9 bis 16 Uhr für jedermann frei zugänglich. Schmieden für Kinder, aktives Schellenschötten im Schellenparcours, Konzerte der finnischen Joik-Sängerin Beritt Alette Mienna und des KlangWelt Kinderchörlis "KlingKlang" sowie eine freundlich bewirtschaftete Festbeiz, erwartet Sie bei uns in und rund um die Kangschmiede in Alt St. Johann.
Die in der Innerschweiz und im Vorderrheintal verbreiteten Rhythmus-Treicheln werden heutzutage häufig mit Hilfe einer hydraulischen Presse in Form gebracht und erleichtert dem Schmied die schwere Arbeit. Unser Gastschmied, Karl Arnold aus Intschi UR, schmiedet seine Treicheln auf ursprüngliche Art und Weise, nämlich heiss - im Feuer, und verpasst ihnen im Gesenk die perfekte Form. Das macht seine Treicheln so besonders.
Schauen Sie Karl Arnold beim Schmieden über die Schultern: 11. - 13. April 2013 in der Klangschmiede Alt St. Johann.
Am Samstag, 23. Februar 2013 bekommt die Klangschmiede Alt St. Johann die Auszeichnung "Roter Nagel" des Vereins Südkultur, welche für architektonisch interessante Objekte in 16 Gemeinden aus den Regionen Obertoggenburg, Werdenberg und Sarganserland verliehen werden. Zu diesem Anlass gibt es um 11 Uhr in der Klangschmiede eine kleine Verleihungsfeier bei welcher sowohl der Architekt Paul Knill, wie auch der Gemeindepräsident Rolf Züllig eine Ansprache halten werden.
Am Freitag, 25. Januar 2013 um 18.00 Uhr eröffnen wir die neue Ausstellung SCHELLEN mit einer Vernissage in der Klangschmiede Alt St.Johann. Sie sind herzlich eingeladen an dieser Feier mit dabei zusein. In der neuen Ausstellung sieht man eine Vielfalt von Schellen aus dem ganzen Alpenraum, erlebt hautnah wie diese eingesetzt werden und lernt Wissenswertes über die Schellentraditionen.
Von Dienstag, 15. Januar 2013 bis Samstag, 19. Januar 2013 heizt der engagierte Westschweizer Schellenschmied Pierre Turrian bereits zum zweiten Mal in unserer Schmiede ein und fertigt Westschweizer-Treicheln und Walliser-Schellen.
Während den regulären Öffnungszeiten der Klangschmiede kann dem Schmied über die Schultern geschaut werden.
Im Rahmen der Ausstellung "Öberefahre-Abefahre" wollten wir von unseren Klangschmiede-Besuchern wissen, wie viel die drei "Haueis-Sennschellen" in unserer Ausstellung zusammen wiegen.
Aus über 400 Teilnahmetalons haben wir 10 attraktive Preise verlost. Den Gewinnern gratulieren wir von Herzen!
Auf Grund des grossen Besucherinteressens können Sie auch über die Wintermonate in der Klangschmiede „öberefahre“. Rund 2400 Besucher lockte die Ausstellung „Öberefahre-Abefahre“ seit Juli 2012 in die Klangschmiede Alt St. Johann und es dürfen noch einige hinzukommen. Denn die Sonderausstellung wird bis zum 4. Januar 2013 verlängert.
Seit dem 30.06.2012 ist in der Klangschmiede Alt St. Johann die neue Wechselausstellung eröffnet.
Die aktuelle Ausstellung "Öberefahre-Abefahre" (Juli - Oktober 2012) zeigt einerseits das Brauchtum des z’Alpfahrens, eben dem „Öberefahre“, aber auch das, was diese Thematik prägt oder eben ausmacht.
In der Klangschmiede kann man seit Kurzem noch ganz anders zur Ruhe kommen. Neu steht in den Räumlichkeiten der Klangschmiede in Alt St. Johann eine Klangrelax-Liege, welche ähnlich einem Solariumbesuch genutzt werden kann. Mit dem Unterschied, dass man nicht braun, sondern entspannt nach Hause kommt.
Am Freitag, 29. Juni 2012 um 18.00 Uhr eröffnen wir die neue Ausstellung "Öberefahre-Abefahre" mit einer Vernissage in der Klangschmiede Alt St. Johann. Sie sind herzlich eingeladen an dieser Feier mit dabei zusein. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Jodelclub Säntisgruess.
Im Schweizer Toggenburg werden in der Klangschmiede
Schellen geformt und Naturtöne zum Klingen gebracht - Ein Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 03. März 2012
Die Sonderausstellung in der Klangschmiede von Lorenz Mühlemann zeigt alle in der Schweiz gespielten Zithern. Eng verbunden mit der bäuerlichen Kultur sind die althergebrachten Volksinstrumente Häxeschit, Schwyzer Zither und Glarner Zither sowie die spezielle Toggenburger Halszither. (Dauer: 2. Dezember bis 28. Mai)
Er ist kleiner als ein Hackbrett, aber dessen Urgrossvater: Der Santur. Die Kastenzither wird in der indischen Musik gespielt. Und jetzt im Toggenburg in der Klangschmiede gebaut.
Am Mittwoch, 12. Oktober war ein Freudentag für die Verantwortlichen der Klangschmiede in Alt St. Johann: Von der Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft gab es einen 40 000-Franken-Check.
«Für die neue Nutzung wurden alte Teile des Hauses mit zeitgemässen Einrichtungen ergänzt», sagt der Projektleiter der Klangschmiede, Alois Ebneter.
Eine Reportage über die Klangschmiede in Alt St.Johann von Reto Neurauter im Magazin "Terra Plana"
Mit viel Liebe zum Detail hat das Team rund um Alois Ebneter, Projektleiter der Klangschmiede in Alt St. Johann, einen Begegnungsort für Musik- und Handwerkskunst geschaffen, der weit herum seinesgleichen sucht. Der Besucher wird vom regelmässigen Klappern des Wasserrades empfangen, das im Zuge des Um- und Ausbaus des Hauses «zur Mühle» komplett neu aufgebaut wurde.
Nach sechzehn Monaten Umbau- und Restaurationszeit ist am Wochenende in Alt St. Johann im fast 500jährigen «Haus zur Mühle» die Klangschmiede der Klangwelt Toggenburg für das Publikum eröffnet worden. Damit steht nun ein in der Schweiz einzigartiges Zentrum für Klangvermittlung und -forschung zur Verfügung.
Die wichtigsten Formen der Musikkultur rund um den Säntis sind die Schelle und das Hackbrett: In der «Klangschmiede» in Alt St. Johann wird diese Kultur neu gelebt. Das frisch renovierte Haus «zur Mühle» ist im Besitz der Stiftung KlangWelt Toggenburg und wurde in einem feierlichen Akt zum Betrieb an den Verein KlangWelt Toggenburg übergeben. Es soll in Zukunft als Begegnungsort und Musikwerkstatt der besonderen Art zur Entwicklung und Pflege des Themas Klang im Toggenburg beitragen.
Die Eröffnung der Klangschmiede in Alt St. Johann stellt einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung der Klangwelt Toggenburg dar. In der Schmiede soll Handwerk betrieben oder mit Klängen experimentiert werden können.
Die Klangschmiede der Klangwelt Toggenburg ist gestern eröffnet worden. Mit Schmiede, Hackbrettwerkstatt und Klanglabor steht damit ein in der Schweiz einzigartiges Zentrum offen.
Projektleiter des Umbaus der Mühle in die Klangschmiede ist Alois Ebneter. Der ehemalige Gemeindepräsident von Alt St. Johann ist seit vielen Jahren mit der Klangwelt sehr eng verbunden. Nach der Eröffnung bleibt er der Klangschmiede erhalten und wird Kontakte mit Schmieden und den Hochschulen pflegen.
Die Klangwelt Toggenburg ist um eine Attraktion reicher: Die Klangschmiede soll aber nicht nur Touristen anlocken. Dank ihr sollen die Kühe rund um den Säntis künftig Schellen um den Hals tragen, die in Alt St.Johann geschmiedet worden sind.
Manfred Zäch ist einer der Schmiede, der schon bald in der Klangschmiede in Alt St. Johann Schellen herstellen wird. 36 Jahre lang hatte er in Mörschwil eine Schmitte mit insgesamt zehn Lehrlingen. Schellen stellt Manfred Zäch aber erst seit drei Jahren her, in seiner Schmitte in Krummenau.
Drei Monate später als geplant, wird Anfang Juli die Klangschmiede in Alt St. Johann eröffnet. Ein Blick auf den Stand der Um- und Ausbauarbeiten zeigt die Ambitionen des bisher grössten Projekts von Klangwelt Toggenburg.
Ende Juni ist es soweit: die Klangschmiede im umgebauten "Haus zur Mühle" in Alt St.Johann wird eröffnet. Das Haus strahlt von aussen schon heute eine Frische und Klarheit aus, die neugierig macht auf die Geheimnisse im Innern des historischen Gebäudes ...
Die Freude ist gross: Letzte Woche wurde das Wasserrad neben dem Haus zur Mühle in Alt St.Johann in Betrieb genommen. Mit grossem Aufwand wurde das mehr als vier Meter hohe Rad vor Ort zusammengesetzt.
Die Umbauarbeiten sind im vollen Gang: Aus dem Haus "zur Mühle" in Alt St. Johann entsteht die Klangschmiede. In einigen Wochen werden die Handwerker aus- und die KlangWelt einziehen. Ruhig wird es auch dann nicht. Die Verantwortlichen haben viele Pläne, was in der Klangschmiede zukünftig passieren soll.
Klangwelt Toggenburg wartet auf das Klanghaus. Untätig bleiben die Initianten dabei nicht. 2011 werde zum entscheidenden Jahr, sagte Präsident Hans Bütikofer an einer Orientierung anlässlich des Baus der neuen Klangschmiede.
Ab kommenden Frühling soll in der Klangschmiede gearbeitet werden, wie die Verantwortlichen am Mittwochabend betonten. Auch bezüglich Klanghaus herrscht grosser Optimismus.
Man sieht es schon von weitem, das «Haus zur Mühle» ist eingerüstet. Die gelbe Farbe wurde entfernt, im frischen Weiss sieht das Gebäude aber trotz Gerüst grösser aus. Geschindelt wird auf drei Seiten des schmucken Hauses. Doch was wird aktuell gemacht? Ein Besuch auf der Umbau-Baustelle.
Derzeit sorgen die Handwerker für den richtigen Klang und dafür, dass aus dem Haus zur Mühle in Alt St.Johann die Klangschmiede wird. Die Arbeiten verlaufen nach Plan, versichern die Verantwortlichen.
Ein Amboss steht bereits etwas quer vor der Theke des zukünftigen Klangschmiede-Shops im Haus zur Mühle in Alt St. Johann. Ansonsten erinnert noch gar nichts an die Bestimmung des Hauses als Sitz der Klangwelt Toggenburg mit Shop, Klangschmiede, Hackbrettwerkstatt, Studios für Gastkünstler und Büroräumlichkeiten.
Unter dem Namen „KlangWelt Toggenburg“ werden seit 2003 Aktivitäten und Angebote zusammengefasst, welche die wichtigsten Formen der Musikkultur zwischen Säntis und Churfirsten in der Ostschweiz vermitteln: den Naturjodel, den Alpsegen, die Schellen als Elemente der Alpkultur und das Hackbrett als naturtöniges Saiteninstrument in der Tanzmusik. Kennzeichnend für diese einzigartige, in der einheimischen Bevölkerung stark verwurzelte Klangkultur sind die untemperierten Naturtöne, welche überraschende Verbindungen zu anderen Musikkulturen in Europa, Afrika und Asien herstellen. Gerade solche Brückenschläge zwischen lokaler und fremder Kultur, aber auch die Spannungsverhältnisse zwischen Tradition und Avantgarde, zwischen Spiritualität und Alltäglichkeit, zwischen freiem Experiment und strenger Form machen die Lebendigkeit von KlangWelt Toggenburg aus. KlangWelt Toggenburg bietet vielfältige Erlebnisse zum Thema Klang in Klangkursen, auf dem Klangweg, bei Klangfestivals und Konzerten, mit Klangwellness, in der Klangschmiede und in ein paar Jahren auch im Klanghaus am Schwendisee.