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Klangkino |
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KlangWelt Toggenburg :: Klangkino
Jeden
zweiten und vierten Mittwoch im Monat vom 28. April bis 8. September
KlangWelt Toggenburg präsentiert:
Klangkino im Zeltainer
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Viel Spass!
Programmübersicht |
Programmdetails | Tickets/Ort
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Schweizer Filmpreis 2008, bester
Dokumentarfilm:
Heimatklänge - vom Juchzen und anderen
Klängen
von
Stefan Schwietert
Schweiz, 81 Minuten,
Schweizer Mundart
Der Dokumentarfilm von Stefan
Schwietert portraitiert
drei Schweizer Musiker, die sich auf Grundlage des klassischen Jodelns
eine neue, ganz eigene musikalische Sprache erschaffen haben.
Erika Stucky hat als
Kind von Schweizer Eltern die ersten acht Jahre ihres Lebens in den USA
verbracht und ist dann mit ihrer Familie ins Walliser Dörfchen Mörel
gezogen. Die Vokalistin pendelt mit ihren unkonventionellen
Gesangsstücken zwischen amerikanischer und Walliser Kultur.
Noldi Alder stammt
aus einer bekannten Appenzeller Volksmusikdynastie und feierte
zusammen mit seinen Brüdern als die "Alder Buebe" national grosse
Erfolge. Nach einem Studium der klassischen Musik und der Violine
reichte ihm die Begrenztheit der traditionellen Volksmusik nicht
mehr aus. Seit 15 Jahren entwickelt er diese, insbesondere den
traditionellen Naturjodel, auf eine neue Ebene weiter.
Christian Zehnder schliesslich,
gelernter Stimmpädagoge, konnte mit seinem eigenwilligen Umgang mit
dem Obertongesang wesentliche neue Impulse in dieser Gesangsform
bringen. Zusammen mit dem Bläser Balthasar
Streiff bildet er das
Duo "Stimmhorn", realisiert Soloprojekte und arbeitet in
verschiedenen weiteren Musikformationen.
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Zur
Heimtklänge-Website mit Filmtrailer etc.
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Nominiert für den Schweizer Filmpreis 2010
sowie Gewinner des Berner Filmpreises 2009:
sounds and silence
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ein musikalisches Roadmovie über den
leidenschaftlichen Weg eines Musikbesessenen
Ein Film von Peter Guyer und Norbert Wiedmer
Schweiz, 2009, 90 Minuten,
deutsch
Eine aussergewöhnliche Reise durch
Klangwelten, Biographien und zu wichtigen Schauplätzen mit Manfred
Eicher, dem herausragenden Produzenten zeitgenössischer Musik. Wir
machen Station in Aufnahmestudios, an Konzerten, in Hinterzimmern und an
Wegrändern und begegnen musikalischen Grössen wie Arvo Pärt, Dino
Saluzzi, Jan Garbarek, Eleni Karaindrou, Anouar Brahem, Gian Luigi
Trovesi, Kim Kashkashian, Nik Bärtsch, Marilyn Mazur und vielen anderen.
Manfred
Eicher gründete
1969 in München die Schallplattenfirma "Edition of Contemporary Music"
(ECM). Seither hat er in den vergangen 40 Jahren nicht nur über 1000
Produktionen erfolgreich über die Bühne gebracht, sondern sich auch
einen Ruf als Perfektionist aufgebaut, der die Musik kompromisslos in
den Vordergrund stellt und alles daran setzt, den perfekten Sound zu
haben. So hatManfred Eicher ein
sehr erfolgreiches Label aufgebaut, das trotz kommerziellen Erfolgs
nicht Mainstream produziert, sondern Musik, die nicht nur gehört werden
will, sondern auch für Lebensgeschichten und ausserordentliches Können
steht.
Dies hat die beiden Regisseure Peter
Gyer und Norbert
Wiedmer fasziniert
und so haben sie den Mann, der auch als Seele und Motor von ECM
bezeichnet wird, auf seinen Reisen begleitet. Das deklarierte Ziel
der Regisseure war klar: In Zeiten von Retortenbands aus Castings
und der permanenten Beschallung durch TV und Radio mit irgendwelchem
08/15-Sound wollen sie der Musik den Platz einräumen, den sie
verdient. Anstatt irgendein Musikstück aus Samplern zusammen zu
basteln, wollen sie die Entstehung von Songs begleiten, dem Ton den
Raum gewähren, den er benötigt, um sich zu entfalten und so das
Publikum auf eine Reise durch Klanglandschaften mitnehmen, die es so
noch selten gehört hat.
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Zur "sounds and silence"-Website mit
Filmtrailer etc.
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Ausgezeichnet beim Festival Internazionale del Film
Locarno 2004:
Touch the Sound
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eine Klangreise mit der gehörlosen
Perkussionistin Evelyn Glennie
Ein Film von Thomas
Riedelsheimer
D/UK, 2004, 100
Minuten, deutschsprachige Fassung
Mit Evelyn Glennie, Fred Frith, sowie Roxanne Butterfly, Horazio ‘El
Negro‘ Hernandez, Za Ondekoza, This Misa & Saikou, Jason ‘The Fogmaster‘
„Rhythmus ist Bewegung, Fließen, Veränderung, Erneuerung und
Wiederholung. Unsere Erfahrung von Zeit basiert auf Rhythmus. Nichts
existiert ohne Schwingungen, ohne Bewegung. Unsere Vorstellungen von
Stabilität und Festigkeit sind Illusion. Alles bewegt sich, alles
schwingt, von der Brücke aus Stahl und Beton bis zu den Energiefeldern
der Atome. Wir erkennen und erfahren die Welt durch Schwingungen, durch
Rhythmus – sogar Farben oszillieren in verschiedenen Frequenzen. Alles
vibriert, alles ‘spricht’ – ein Universum des Klangs. Die
Perkussionistin Evelyn Glennie lebt auf eine Weise in diesem Universum
wie kaum jemand sonst. Touch The Sound will zusammen mit ihr in diese
Welt des Klangs und der Rhythmen eintauchen.” Thomas Riedelsheimer
Den
Klang berühren – so beschreibt Evelyn Glennie, als Solo-Perkussionistin
ein Weltstar der klassischen Musik, das Hören. Nachdem sie in ihrer
Kindheit ihr Gehör weitgehend verlor, hat sie gelernt, anders zu hören,
den Körper als Resonanzraum zu nutzen, den Klang zu spüren. Regisseur
Thomas Riedelsheimer und Evelyn Glennie begeben sich auf eine Expedition
ins Innere dieser Klangwelten, die alle unsere Sinne fordert. Ausgehend
von einer alten Fabrikhalle in Dormagen, wo Evelyn mit Fred Frith ihre
erste CD mit improvisierter Musik aufnimmt, unternimmt der Film eine
Reise um die Welt, nach Japan, Kalifornien, New York und Schottland.
Gemeinsam mit Evelyn Glennie und ihren musikalischen Partnern tauchen
wir ein in ein faszinierendes Universum, in dem wir beginnen, Bilder zu
hören und Klänge zu sehen.
Der
Ausgangspunkt der Klangreise sind die Geräusche, Klänge und Rhythmen,
die uns im täglichen Leben umgeben, das Klackern der Kofferrollen auf
einem gläsernen Flughafen-Deck, das Schwirren und Brummen der
unendlichen Reihen von Klimaanlagen in den Häuserschluchten von New
York, das Echo der Nebelhörner in Nordkalifornien, das Stimmengewirr in
einer japanischen Kaufhalle. Von dort führt der Weg tiefer, zur
Entstehung und den Ursprüngen des Klangs, zur Erkundung des Rhythmus als
Grundlage jeder Lebensform; vom Atem zum Herzschlag, von der Stille zur
Musik, vom Hören zum Sehen und zum Fühlen, von der Schwingung zur festen
Materie.
Die Klangbilder, Rhythmen und akustischen Erinnerungen verweben sich mit
den musikalischen Begegnungen Evelyn Glennies. Eine Jam Session mit dem
legendären Drummer Horacio Hernandez auf dem Dach eines Wolkenkratzers
in New York, die wilden Trommeln der japani-schen Taiko-Gruppe Ondekoza,
ein Duett mit der Steptänzerin Roxanne Butterfly, das faszi nierende
Zusammenspiel mit Fred Frith.
Wie schon in Rivers And Tides, seinem vielfach preisgekrönten Film über
den Land Art-Künstler Andy Goldsworthy, durchbricht Thomas Riedelsheimer
die konventionellen Kategorien der Wahrnehmung und die scheinbare
Linearität der Zeit. Im Zusammenspiel der faszinierenden Bilder und der
subtilen Tonspur wird Touch The Sound zu einer magischen Kinoreise von
betörender Sinnlichkeit.
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Zur Touch the
Sound-Website mit Filmtrailer etc.
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Eine
musikalische Reise ins goldene Zeitalter der
jamaikanischen Musik:
Rocksteady - The Roots of Reggae
Ein Film von Stascha Bader
Schweiz/Jamaika, 2009, 90 Minuten, deutschsprachige Fassung
Rocksteady - The Roots of Reggae ist eine
musikalische Reise ins goldene Zeitalter der
jamaikanischen Musik. Zum ersten Mal nach 40 Jahren
kommen die Musikerinnen und Musiker der
Rocksteady-Ära in Kingston zusammen, um ihren
grossartigen Sound auferstehen zu lassen und ihre
Geschichte zu erzählen.
Tonaufnahmen
im ursprünglichen Tuff-Gong-Studio, seltene
Archivbilder und Gespräche mit den Künstlern zu
Hause und an historischen Orten zeichnen ein
farbiges Bild der legendären Rocksteady-Zeit.
Begleitet von zahlreichen Hits und Evergreens – „By
the Rivers of Babylon“, „The Tide is High“ und „You
Don’t Love Me Anymore (No No No)“ – werden die
Gründer dieses grossen musikalischen Erbes, zu denen
auch Bob Marley gehörte, vorgestellt.
1962 wurde Jamaika von der Englischen Krone
unabhängig. Die darauf folgenden Jahre waren geprägt
von Optimismus und Wirtschaftswachstum.
Aufnahmestudios schossen überall aus dem Boden und
stritten sich um die besten Sänger und Musiker, es
wurde eine erstaunliche Anzahl an Songs
herausgebracht, die Hits in Jamaika und in Übersee
wurden. Darunter befinden sich Rocksteady-Perlen wie
„You Don’t Love Me (No, No, No)“, „The Tide Is High“
und „Rivers Of Babylon“. Um 1968 jedoch wurde aus
der Aufbruchstimmung eine Krise. Arbeitslosigkeit,
Armut und Gewalt breiteten auf der Insel aus. Die
Sänger nahmen die sozialen Probleme in ihre Lieder
auf, und die romantischen Texte rückten in den
Hintergrund.
Die Musiker, Sängerinnen und Sänger erzählen uns,
wie sie diese turbulente Zeit der 1960er Jahre
erlebten, in der sich die Karibikinsel politisch,
sozial und ökonomisch stark veränderte.
Zu
den Sängern im Film gehören Hopeton Lewis, jetzt ein
Gospel-Reggae Sänger in New York, der mit 16 den
ersten Rocksteady Song „Take It Easy“ aufnahm; Dawn
Penn, heute als Sozialarbeiterin in London tätig,
deren Rocksteady-Song „You Don’t Love Me (No, No,
No)“ von vielen anderen Bands gecovert und zum
Welthit wurde; Stranger Cole („Love Me Today“), der
Jamaika für eine neues Leben in Kanada verliess;
Marcia Griffiths, die „Queen of Reggae“, die ihre
Solo-Karriere nie unterbrochen hat („The Tide Is
High“); Ken Boothe, der ebenfalls immer noch auf
Reggae-Festivals rund um den Erdball anzutreffen ist
(„Shanty Town (007)“); Derrick Morgan („Thougher
Than Though“), der berühmte Ska-Sänger, der
zahlreiche Rocksteady-Hits hatte; Leroy Sibbles („Equal
Rights“), der als Teil der „Heptones“ unzählige
Rocksteady- und Reggae-Songs schrieb; U-Roy („Stop
That Train“), der berühmte „Toaster“, der als einer
der Paten des amerikanischen Rap gilt; Judy Mowatt
(„Silent River Runs Deep“), die mit Marcia Griffiths
und Rita Marley das Gesangstrio „I-Three“ bildete,
das berühmte Gesangstrio von Bob Marley and the
Wailers.
Zur Rocksteady All Star-Band gehören die Besten
ihrer Zeit, die auch heute noch zu den besten
Jamaikanischen Musikern gezählt werden, unter
anderem Ernest Ranglin, Sly Dunbar, Jackie Jackson,
Gladstone Anderson, Hux Brown, Lloyd Parkes und
Scully Simms. In einem Gastauftritt erzählt Rita
Marley von ihrem Leben in Trenchtown in den 60er
Jahren mit Bob Marley und seinen Freunden.
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Man möchte pfeifen vor Vergnügen:
La vida es silbar - Das Leben, ein Pfeifen
von Fernando Pérez
Spanien/Kuba, 1998, 106 Minuten,
deutschsprachige Fassung
Warmer,
kubanischer Regen. Pulsierendes Trommeln. Ungewöhnliche, wunderschöne
Aufnahmen. Die Tänzerin Mariana, der Musiker Elpidio und Julia, eine
Altenpflegerin, sind auf der Suche nach dem Glück. Zärtlich und
einfühlsam dargestellt, und gleichzeitig gemischt mit einem Schuß
surrealistischem Humor – der über die Ernsthaftigkeit, mit der die
Figuren diese Suche betreiben, herzlich lachen läßt: Vielleicht ist das
Leben doch nur ein Pfeifen...
Fernando Pérez erzählt in seinem Spielfilm «La vida es silbar» von
Havanna und von drei Menschen, die hier auf der Suche nach dem
persönlichen Glück sind. Mariana, eine junge Ballett-Tänzerin, würde
liebend gerne die Rolle der Giselle tanzen und begehrt genauso
enthusiastisch die Körper junger Männer. Der Musiker Elpidio wurde als
kleiner Junge von seiner Mutter Cuba verlassen, weil er nicht nach deren
Wünschen geraten war. Jetzt lebt der Mischling von seinen Mutter-Mythen
umrankt und lernt eine junge Umweltaktivistin kennen, die in Havanna per
Heissluftballon gelandet ist. Julia schliesslich arbeitet als Pflegerin
in einem Altersheim. Regelmässig überkommen sie Gähnanfälle, und sie
schläft gar ein, als ihr besonderer Einsatz fürs Allgemeinwohl
ausgezeichnet werden soll. Es gibt vieles, was Julia in ihrem Leben
verdrängt. Allein beim Stichwort «Sex» fällt sie schon in Ohnmacht. Doch
mit ihrem Hang zur Verdrängung, lernt Julia, ist sie nicht allein.
Die
drei Lebenslinien, denen «La vida es silbar» folgt, haben einen
gemeinsamen Ausgangspunkt: Mariana, Elpidio und Julia begannen als
verlassene Kinder im Waisenhaus. Für Fernando Pérez definiert sich ihr
persönliches Glück vor allem in der Suche nach ihm - es ist die Suche
nach der eigenen Identität. Seine drei Figuren müssen Entscheidungen
treffen und versuchen, die Angst vor der Wahrheit, vor den Worten und
den Ideen dahinter, zu überwinden, um den Neuanfang zu wagen. Ihre
Lebensfäden hält die 18-jährige Bebé in der Hand, eine Art Märchenfee
und Traumfigur, die vollends glücklich ist und möchte, dass es den
anderen auch so ergeht. «La vida es silbar» ist, wie sein Autor Fernando
Pérez selber sagt, ein Film über «die Suche nach der Glückseligkeit in
Kuba am Ende dieses Jahrhunderts.» Man möchte ergänzend beifügen: Das
ist ein Film über die Suche nach dem Lebensglück schlechthin.
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Eine
hinreissende Liebeserklärung an die
tanzenden Teenager und ihre Mentoren, ein
Film über die Faszination der Musik, ein
Kinoerlebnis voller Leidenschaft, Respekt
und Lebensfreude:
Rhythm is it!
von Thomas Grube und Enrique Sanchez Lansch
D, 2004, 100 Minuten, Deutsch
Es
ist ein ehrgeiziges Projekt und eigentlich
auch ein Experiment. Wie bringt man 250
Kinder und Jugendliche aus allen sozialen
Schichten und allen Herren Länder dazu,
während einem Konzert der Berliner
Philharmoniker zu einem klassischen
Musikstück zu tanzen? Die Kinder und jungen
Menschen haben teilweise keine Ahnung von
Tanz und klassischer Musik. Und dann grad
ein Experiment mit Strawinskys "Le Sacre du
Printemps"? Gewagt, gewagt....
Drei junge Personen stehen im Mittelpunkt dieser Dokumentation.
Marie, die schulische Probleme hat und trotzdem fest an ihre Zukunft
glaubt. Martin, der anfänglich dieses "Gehüpfe" lächerlich findet,
aber nach und nach sich dafür begeistern kann und sogar seine
"Karriere" im Tanzstudio fortsetzen will. Und schlussendlich
Olayinka, ein Kriegswaise aus Nigeria, der versucht auch in seiner
neuen Kultur einen Platz zu finden und den die Erinnerung an sein
von politischen Turbulenzen geprägtem Land so manchen Schmerz
bereiten.

Die Leaderrollen dieses Filmes sind auf zwei Schultern verteilt.
Einmal der passionierte, extrovertierte und in der Musik voll
aufgehende Dirigent des Berliner Philharmonikorchesters, Sir Simon
Rattle. Er erzählt von seinen Erwartungen, seinem Leben und
seiner Leidenschaft zur Musik. Choreograph Royston
Maldoon hat
währenddessen mit Schulklassen zu "kämpfen", die den Sinn und die
Disziplin eines Tanzes nur schwer zu verstehen scheinen. Er ist es,
der diesen ungelenkigen und teilweise uninteressierten Schülern
beibringen soll, wie man sich bewegt und wie man schlussendlich eine
Aufführung vor Publikum durchziehen kann.
Ein Experiment, dass schier unmöglich zum Erfolg führen kann.
Kinder, die lieber plaudern und rumalbern, als konzentriert zu
arbeiten. Ein Blick in die weniger schönen Gegenden von Berlin,
angereichert mit herrlicher Musik und sehr eindrucksvollen Szenen.
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Zur Rhythm is it!-Website mit Filmtrailer
etc.
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Bilder einer Schweiz, die es (fast) nicht
mehr gibt:
Ur-Musig
-
Eine Reise durch
die Klanglandschaften der Innerschweiz und des Appenzellerlands
von Cyril Schläpfer
Schweiz, 1993, 107 Minuten, Schweizer
Mundart
mit Rees Gwerder, Jakob Alder, Jakob Düsel, Dr Örgelidokter Martin Nauer,
"Sity Domini", Ludi Hürlimann, Original Streichmusik Edelweiss, Echo vom
Kinzig, Trio Mosibuebä u.v.m
Bilder,
vor allem Bilder, Musik und Töne aus einer ursprünglichen Schweiz. Eine
musikalische Reise in die Welten und Klanglandschaften der Innerschweiz
und des Appenzellerlandes.
Die unkonventionelle und kompromisslose Machart dieses Musikfilmes
stiess anlässlich seiner erfolgreichen Premiere im Rahmen des
Internationalen Filmfestivals Locarno 1993 beim Publikum auf grosse
Aufmerksamkeit. Der preisgekrönte Schweizer Volksmusikfilm nahm an
zahlreichen in- und ausländischen Musik- und Filmfestivals teil und
hatte Erfolg bei einem Publikum, das weit über den Kreis der
traditionellen Volksmusikfreunde reicht. UR-MUSIG war in der ganzen
Schweiz ein Kino-Dauerbrenner und erlangte schliesslich seinen
Kultstatus, nachdem der Film in Zürich mehr als zweieinhalb Jahre
ununterbrochen als Sonntagsmatinee aufgeführt wurde.
„UR-Musig“ ist der wichtigste Schweizer Musikfilm
Cyrill Schläpfers Film „UR-Musig“ rührt seit 1993 sogar Rocker zu
Tränen – wegen eines Alphorns. Heute nimmt Schläpfer Morgenstille auf
und ortet eine „Traditons-Abschaffungshysterie“.
Rigi,
Sommer 2005: Vor der „Holderhütte“ lachen und trinken Unterländer mit
Älplern, unten leuchten die Autos, ganz unten der See, drüben planscht
ein Hund im Kuhtrog. Fredy Hess ergreift das Schwyzerörgeli und René
Widmer den Bass; zwischen Ihnen, eine qualmende „Krumme“ im Mundwinkel
sitzt – Cyrill Schläpfer. Seine Finger huschen über die Knöpfe seines
Schwyzerörgelis und „Echo vom Höllloch“ von Rees Gwerder erklingt. Der
Schottisch tönt merklich anders als das übliche Liedgut und Tracht trägt
hier auch keiner.
„Ich habe 1989 beim Rees Gwerder begonnen zu schwyzerörgeln“, erklärt
der 46jährige. „Es wurde meine Lieblingsinstrument, die traditionelle
Schwyzer Volksmusik meine Lieblingsmusik und ich spiele regelmässig in
dieser Szene.“ Ebenfalls 1989 startete Schläpfer – damals ein wenig
bekannter Reggae-Schlagzeuger und Super-8-Filmer – sein Projekt
„UR-Musig“; und der Luzerner schuf in vier Jahren den wichtigsten
Schweizer Musikfilm.
„UR-Musig“ hält die wahren musikalischen Wurzeln der Schweiz fest,
fernab der Definitionen von Mythenbauern, Volksmusikverbänden und
Tourismus-Marketing. Das bildgewaltige Tondokument zeigt zude, wie sich
Natur und Kultur beeinflussen: Nebelschwaden wabern über die Matten
Kuhglocken bimmeln, während die Zäuerli der Älpler ins Tal hinabhallen.
Im Qualm von „Krummen“ örgelt Rees Gwerder den „Alpenblues“. „UR-Musig“
braucht keine Worte geschweige denn Erklärungen, damit hiesige
Traditionen plötzlich lebendig scheinen, exotisch und mystisch zugleich.
„Der Film UR-Musig“, schrieb die Zeitschrift „L’Hebdo“ richtig, „kann
Sie zum Weinen bringen wegen eines Alphorn-Solos.“
„UR-Musig“ lief zweieinhalb Jahre lang jeden Sonntag im Kino, war in
Polen zu sehen, in Kuba auch, und er hat viel ausgelöst. Rockfans
erkannten in Rees Gwerder den John Lee Hooker der Alpen und hockten
scheu im Restaurant Rietberg, wenn der Bergbauer mal zu Tanz aufspielte.
„Ich stelle fest“, so Schläpfer, „heute gibt es UR-Musig als neues
Volksmusik-Genre, eine Ländlerkapelle heisst so und die Jazzschule
Luzern bietet Kurse für Schweizer Volksmusik.“ Rees Gwerder aber ist
1998 gestorben, die schönen alten Bauernhäuser aus dem Film sind
verschwunden.
Schläpfer hat aus Geldmangel zwar keinen weiteren Film mehr
veröffentlicht, aber von seinem Büro im Zürcher Langstrassenquartier aus
vertreibt er CDs mit Ur-Volksmusik, Techno-Jodel, Pop-Sampler und
wundersamen Klangwelten aus der Schweiz. Gerade verewigt er die
Morgenstille in Mexiko auf CD und schreibt ein Buch über kubanische
Perkussion. „Das Schwyzerörgeli ist immer dabei.“
Traditionen bedeuten Schläpfer dabei nach wie vor viel: „Mir ist es
wichtig, mich zu einem mir vertrauten kulturellen Umfeld zugehörig zu
fühlen. Aber das wird immer schwieriger, vor allem in einem kleinen Land
wie die Schweiz. Das Land befindet sich in einer wahren
Traditons-Abschaffungshysterie. Die jungen Schweizer heissen heute nicht
mehr Sepp oder Vreni, sondern Kevin oder Samantha.“
Marcel Gamma für Aargauer Zeitung LIVE, 11.1.2006
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Zur Ur-Musig-Website mit Filmtrailer etc.
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Komödie des serbischen Starregisseurs
Emir Kusturica. In Venedig erhielt er dafür
den Silbernen Löwen:
Chat noir, Chat blanc - Schwarze Katze,
weisser Kater
von Emir Kusturica
Bosnien, 1998, 135 Minuten, deutsch
Mit
unbändiger Vitalität wird ein fiktives
Zigeunerleben an den Ufern der Donau
geschildert - mit Liebespaaren,
Schlaumeiern, Gaunern und übersteigerten
Klischees. Entstanden ist eine schräge
Zigeunerballade voller Witz, Ironie und
märchenhaften Zügen, deren pulsierender
Einfallsreichtum dank grotesken Episoden und
Figuren jede Klassifizierung sprengt.
Einzigartig ist die orgiastische
Verschmelzung von Musik und erzählerischer
Form als Ausdruck reinster Lebenslust.
Der
Zigeuner Matko lebt vom Schwarzhandel mit
den Russen. Für seinen ersten ganz großen
Coup fehlt ihm jedoch das nötige
Startkapital. Der Gangster Dadan erklärt
sich bereit, ihm zu helfen - allerdings legt
er Matko herein. Und obendrein verlangt der
skrupellose Dadan auch noch einen
"Schadenersatz"!
Matkos Sohn soll seine jüngste Schwester
Ladybird heiraten. Aber Zare liebt eine
andere. Dennoch werden er und Ladybird zur
Heirat gezwungen. Am Ende kommt jedoch alles
ganz anders...
»
Link zum Filmtrailer von Chat blanc chat
noir
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Oscar-Nominierung 2005 - bester
ausländischer Film
Wie im Himmel - As it is in Heaven
von Kay Pollak
Schweden, 2004, 132 Minuten, deutsche Fassung
Daniel Daréus (Michael Nyqvist), Stardirigent und Musikgenie,
beschliesst nach einem Herzanfall seine internationale Karriere an den
Nagel zu hängen und in das Dorf zurückzukehren, in dem er geboren wurde.
Dort kauft er sich die alte, ausserhalb des Zentrums gelegene Schule und
ruht sich erst einmal gründlich aus. Freundlich wird er vom Pfarrer mit
einer Bibel begrüsst und beobachtet einen Schneehasen vor seinem
Fenster. Als er sich jedoch ins Dorf begibt, wird er schon bald darum
gebeten, den hiesigen Chor zu leiten und eine Stelle als Kantor
anzunehmen. Widerwillig akzeptiert er.
Und
tatsächlich verhilft Daniel seinen neuen Schülern zu ungeahnten
musikalichen Höhenflügen. Dabei lernt er die verschiedenen
Mitglieder des Chores kennen und gerät in einen Strudel von
Problemen. Viele Dorfbewohner verbergen Geheimnisse und auch die
Neider des erfolgreichen Musikers lassen nicht lange auf sich
warten, um ihre Intrigen zu spinnen. Die Musik scheint all diese
Geheimnisse freizusetzen und die Leute wesentlich zu verändern. Und
dann ist da noch die wunderhübsche, junge Lena, in die sich Daniel
bereits nach wenigen Proben verliebt.
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Zur Wie im Himmel-Website mit Filmtrailer
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Abendkasse/Bar im Zeltainer offen ab 19.00 Uhr
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Kleintheater Zeltainer, Frühweidstrasse,
9657 Unterwasser
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