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Halszither und Wasserklangbilder suchen Unterstützung
Der Umbau der Klangschmied schreitet zügig voran. KlangWelt Toggenburg möchte im Rahmen der Hackbrettwerkstatt den Bau und das Spiel der Toggenburger Halszither neu beleben und im 2. Stock, als Klangexperiment, die wunderbaren Bilder von schwingendem Wasser zeigen. Dafür werden 35'000 Franken gesucht.
Wasser, das in Schwingung versetzt wird, bildet an der Oberfläche faszinierende Klangfiguren, die uns an Schneekristalle, Blütenstände und mannigfaltige andere Formen in der Natur erinnern. Sie sind Sinnbild dafür, dass hinter den Schwingungsmustern von Klang und Obertönen die gleichen Gesetze wirksam sind, die sich in der Gestaltung der Materie von den Zellstrukturen bis zu den Planetenbahnen zeigt.
Wasserklangbilder nach Alexander Lauterwasser
Nebst den Werkstätten für geschmiedete Klangkörper (Schellen und Gongs) und Instrumente aus Holz (Hackbrett, Halszither) werden in der Klangschmiede von Alt St. Johann Klangexperimente eingerichtet. In einer Versuchsanordnung nach Alexander Lauterwasser soll beleuchtetes Wasser auf verschiedenen Tonhöhen (Frequenzen) zum Schwingen gebracht werden. Die in den feinen Wellen entstehenden Klangfiguren werden gefilmt und projiziert. Diese Wasserklangbilder bringen uns über die tiefen Zusammenhänge in der Schöpfung immer neu zu ehrfürchtigem Staunen. Dieser vom Instrumentenbauer Heinz Bürgin, Lichtensteig, gebaute Experimentierplatz kostet rund 15‘000 Franken.

Copyright A. Lauterwasser - www.wasserklangbilder.de
Toggenburger Halszither
1966, als junger Lehrer im Bühl, Nesslau, lernte Peter Roth im „Ackerhus“ Ebnat-Kappel die Toggenburger Halszither kennen. Vom ersten Moment an war er fasziniert vom Klang dieses 13-saitigen Instrumentes. Das Spiel der Halszither wurde in den vergangenen 45 Jahren vor allem von der Halszithergruppe und einzelnen ihrer Mitglieder gepflegt.
Nun möchten wir dieses wunderbare Instrument und sein Spiel wieder im ganzen Toggenburg bekannt machen und verankern. Dazu planen wir verschiedene Massnahmen: In der Klangschmiede von Alt St. Johann soll die Halszither wieder gebaut werden. Wir planen Spiel- und Baukurse, möchten das Instrument in Zusammenarbeit mit Musikgruppen wie „Tritonus“ und „Schlorzimusig“ wieder populär machen und planen die Herausgabe von Noten und einer bebilderten Broschüre. Wir rechnen deshalb für die kommenden Jahre mit Kosten von insgesamt 20‘000 Franken.
Bei beiden Projekten sind wir auf Spenden angewiesen. Mehr Informationen können Sie gerne bei Andreas Müller, dem Geschäftsleiter von KlangWelt Toggenburg (andreasb.mueller@klangwelt.ch), anfordern.
Spenden nehmen wir gerne auf unser Konto bei der
Raiffeisenbank Obertoggenburg, 9652 Neu St. Johann (Postkonto 90-3520-2),
Konto-Nr. CH80 8128 7000 0040 3658 9 9656
lautend auf Stiftung KlangWelt Toggenburg, Postfach, 9656 Alt St. Johann, entgegen.
Datum: 13.12.2010 12:52




